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Vorgehen zur Auswertung und Bewertung handlungsorientierter Prüfungsverfahren

Zur Auswertung und Bewertung handlungsorientierter Prüfungsaufgaben sind folgende Schritte notwendig:


 

1. Schritt: Erstellung von Musterlösungen

Der Prüfer sollte die Aufgabe selbst durcharbeiten und sie Kollegen zum Durcharbeiten geben sowie daraus eine Musterlösung erstellen.

 

2. Schritt: Einschätzung des Zeit- und Schwierigkeitsgrades

Anhand der Testbearbeitung sollte er Zeitaufwand und Schwierigkeitsgrad einschätzen sowie ggf. Fehler oder unklare Angaben in Situation oder Aufgabenstellung korrigieren und Hilfsmittel festlegen.

 

3. Schritt: Bewertungsschema erstellen

Er muss dann ein Bewertungsschema erstellen, mit den erwarteten fachlichen Schwerpunkten sowie den Anforderungen, die der Teilnehmer bezüglich der einzelnen Handlungsschritte (Information/Planung, Durchführung und Kontrolle/Bewertung) erfüllen soll.

 

4. Schritt: Gesamtpunktzahl festlegen

Er muss die Gesamtpunkte für die Aufgabe festlegen: oft generell pro Aufgabe 100 Punkte und spätere Gewichtung der Aufgabe in der Prüfung in Abhängigkeit von Zeitaufwand und ggf. Schwierigkeit.

 

5. Schritt: Zuordnung der Punkte

Dann muss er die Punkte den gemäß Bewertungsschema zu erbringenden Leistungen (fachlich, handlungsspezifisch, unter Beachtung innovativer und kreativer Lösungsansätze) zuordnen

 


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